Unfertiges Gedicht zu Astrids 70er
Im rauen April 1935 – Frau Holle schüttelte noch fleißig – Da trug der Vater sie voll Stolz Im Erdbeerkörbchen ganz aus Holz
Hinauf ins neu erbaute Haus, da schauten die großen Schwestern raus. Die Hütte, das war ihr daheim, das sollt’ für lange Zeit so bleib’n.
Mit Schwester Sigrid gleich nach ihr, waren es der Mädchen vier, Die Kleinste im Torfbettchen, windelfrei, damit sie unbehindert sei.
Das war Vaters jüngste Idee, so sparte man sich einiges Gekräh. In Zweiterteams die Schwestern dann – ein älteres und ein jüngeres Gespann – lernten Krabblen, Gehen, Skifahren schnell und stiegen immer zur gleichen Stell’: Die zwei Hüttchen 12 x am Tag, das war ihnen eine Plag’.
Auch mit Grütze und Knäckebrot, hatten sie ihre liebe Not. Lore hinters Bänklein spuckt, wenn gerade niemand guckt.
Trotz Versuchskaninchen-Kost Holten sie im Tal die Post. Wenn Vater Hüttenlieder schrieb, ihnen Zeit zum Spielen blieb.
Astrids Kellersturz war schlimm, erweckte auch noch Vaters Grimm. Es zeigte diese Begebenheit Ihre große Zähigkeit.
