Lagerobst vom Nordrand der Alpen

Wer sich stets saisonal ernähren will, hat es nicht so leicht: Kartoffel, Getreide, Sauerkraut, Wurzelgemüse, Kohlsprossen, Wirsing... beim Gemüse geht's ja noch! Aber beim Obst?

Äpfel, Birnen, Quitten, Nüsse, Dörrobst und Zitrusfrüchte aus dem Mittelmeerraum - eigentlich auch nicht so schlecht. Aber es wird noch besser. Seit es Züchtungen der - ursprünglich neuseeländischen - Kiwipflanze gibt, die in Vorarlberg gedeihen, wurde die Palette um eine wohlschmeckende und äußerst lagerfähige Frucht erweitert: die heimische Kiwi.

Neuseeland hat ja ein alpenländisches Klima, es war also gar nicht so schwer, die Kiwipflanze an unser Klima zu gewöhnen. Als junge Pflanze mag sie im Winter eingewickelt werden und braucht im Sommer bei großer Wärme die eine oder andere Gießkanne Wasser. Wenn sie erwachsen ist, braucht sie - neben einem Partner natürlich, denn sie ist zweihäusig - nur noch eines: Einen guten Schnitt ähnlich der Rebe.

Dann trägt sie jedes Jahr mehr und verwöhnt uns bis in den Frühling mit weichen, saftigen und aromatischen Früchten. Wenn sie Ende Oktober - rund um den ersten Frost - geerntet werden, sind sie noch hart und recht sauer. Also kommen sie in den Keller. Einige kommen mit ein paar Äpfeln in die Obstschale in der Küche, dann reifen sie schnell nach und werden weich und süß. Danke, Kiwi.

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