Region Vorarlberg als Kulturhauptstadt?

Meine Begeisterung für den Vorschlag, eine Kulturregion Rheintal nach den üblichen Vorbildern Ruhr oder Graz hält sich in Grenzen. Vor allem wenn mit den Fördermitteln schlussendlich doch Gebäude gebaut werden, die dann ewig erhalten werden müssen.

Besser das Schaffen an sich fördern? Der Kulturbegriff ist ja wieder einmal gerade total im Umbruch, da geht es nicht mehr um Schönes, auch nicht um Provokantes, sondern um das Leben jedes Einzelnen: wie kann dies zu einem Gesamtkunstwerk gelingen: Balance finden in Erwerb, Reproduktion, Kulturarbeit und Engagement.

Stella Preisverleihung für Brigitte Walk - Laudatio

Es ist mir eine Ehre und große Freude,

liebe Brigitte, geschätzte Künstlerinnen und Künstler, meine Damen und Herren,

heute eine Lobrede für Brigitte Walk zu halten.

Wir kennen Brigitte als Schauspielerin, eine Regisseurin, eine Theaterpädagogin.
Auch als Produzentin und Veranstalterin, viele kennen sie auch als Lehrerin.

In Vorarlberg aber ist Brigitte Walk eine Erscheinung. Eine Erscheinung, die zuverlässig, unübersehbar und heftig wieder und wieder auftaucht. Von vielen wird das Auftauchen ersehnt, von manchen auch gefürchtet.

Langsamer Mord

So hat ein Mitarbeiter des deutschen Umweltbundesamtes den „Abgasskandal“ der Autoindustrie genannt. Und genau das ist es: langsamer Mord.

Die Fahrzeuge pusten Gift in unsere Atemluft. Früher war es Blei, jetzt ist es „nur noch“ Ruß, Stickoxid, CO2 und Staub. Grenzwerte werden um ein Vielfaches überschrittten, dabei sind die Grenzwerte bereits Kompromisse, die uns zumuten, eine bestimmte Menge an Gift verarbeiten zu können. Doch an wem wurde das gemessen? Am gesunden Erwachsenen? Am Säugling? Am bereits an Asthma erkrankten Kind?

Komponieren mit Sonic PI

Endlich kann ich meine bescheidenen Synthesizer Kenntnisse produtiv anwenden. Auf dem zündholzschachtelgrossen, etwa EUR 35.- teuren Microrechner Raspberry Pi ist auf dem auf Debian basierenden Betriebssytem Raspbian Sonic Pi vorinstalliert. Diese Lernsoftware erlaubt es jedem/jeder, in wenigen MInuten Klangsphären und Rhythmen zu zaubern und nebenbei die Grundlagen der Programmiersprache Python zu verstehen. Der Beispielcode lässt sich leicht anpassen, verschiedene Samples werden mitgeliefert und können eingebaut werden.

Kommunikationsworkshops auf der SOLIKON 2015 in Berlin

September ist Konferenzzeit und Gelegenheit sich zu vernetzen. 2015 bin ich mit Eric vom 10.-13.9. an der TU Berlin bei der Konferenz für Solidarische Ökonomie. Wir bieten dort zwei Workshops an und werden einen Stand mit WLAN, Cloud-Diensten und Pirate Box aufbauen und eine Netz-Initiative lüften, die nach Koriander riecht (1. Stock bei Cafeteria).

Kommunikation für Initiativen

Verbrannte Erde oder doch blühende Wiesen? Gute Gründe, nicht Kulturhauptstadt werden zu wollen

Montage: Vase 480 v. Chr. Europa und der Stier mit Wappen der Stadt Dornbirn

 

Dornbirn in einer Reihe mit San Sebastiàn, Wrocław (Breslau), Aarhus, Paphos, Leeuwarden, Valetta, Matera und Plowdiw? Das werden die Kulturhauptstädte 2016 bis 2019 sein, das steht schon fest. 2015 sind es Plzeň (Pilsen) und Mons.

Und in einer Reihe mit Graz 2003 und Linz 2009? Also Dornbirn 2024 gemeinsam mit einer noch nicht bekannten estnischen Stadt? Keinesfalls aber in einer Reihe mit Wien, Rom, London, die niemals Kulturhauptstädte Europas werden, es aber dennoch sind?

10 Varianten für Mailing Listen mit Forum

Nach einem Treffen von Transition Austria vom 15.-17. Mai 2015 in Graz wollen wir eine Plattform auswählen, mit der wir gut online weiter diskutieren können. Die Lösung sollte Open Source sein und sowohl über E-Mail als auch per Web verwendbar. Welche Varianten gibt es?

Seit einigen Jahren ist NING als gehostete Lösung im Einsatz, es hat auch ein Forum pro Gruppe, aber E-Mail ist nicht verknüpft, ich kann an die Gruppe als Gruppenmitglied schreiben, das wird aber nirgendwo archiviert.

Audienzgeber beim Wirtschaftskonzil zu Konstanz

Christian Felber beim Wirtschaftskonzil Konstanz

Christian Felber schlägt in einer Gemeinwohlökonomie vor, dass Regionen regelmässig einen Wirtschaftskonvent abhalten, um Ziele und Herausforderungen mit den Bedürfnissen der Menschen, die dort leben, abzustimmen. Zumindest einen Tag lang wurde dies in Konstanz am 30. April 2015 realisiert, 600 Jahre nach dem Konzil. 600 Leute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik waren in sechs Arbeitskreisen aktiv, um Ideen für die Zukunft der Region zu schmieden.

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