Wasserstoff aus Sonnenlicht

Durch künstliche Photosynthese könnten die Speicherprobleme von erneuerbaren Energien gelöst werden. Seit Jahren wird weltweit an Verfahren geforscht, mit denen Sonnenlicht in speicherbaren Wasserstoff umgewandelt werden kann. Forscher aus Deutschland und den Niederlanden machen nun Fortschritte – es wird aber noch viele Jahre dauern, bis die Technologie ausgereift ist.

Nanofasern aus Indium-Gallium-Nitrid sind besonders vielversprechend für die Wasserstofferzeugung aus Sonnenlicht. (Foto: Paul-Drude-Institut)

An der TU Delft wird mit einer Silizium-Dünnschicht-Solarzelle und Wismut-Vanadat (BiVO4) als Halbleiter gearbeitet. Dieses korodiert nicht und ist relativ kostengünstig in der Herstellung. Der Wirkungsgrad ist beachtliche 5 Prozent, doch reicht dies noch lange nicht, um einen Energievorrat von einigen Terawattstunden herzustellen. Das wäre nötig, um einige Tage Wetter ohne Sonne zu überbrücken und ist zudem extrem explosiv.

Der Autohersteller BMW hat seine Wasserstoffauto - Pläne ad acta gelegt und Audi setzt auf Methangaserzeugung direkt aus Strom. Mal sehen, wo die Reise der speicherfähigen Energie hingeht, da müssen noch viele Milliarden investiert werden, Weg führt daran keiner vorbei, denn die fossilen Brennstoffe sind endlich. 

Quellen: Handelsblatt, der Klimaretter

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