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Googles Marken dürfen nicht verwendet werden Googles Marken dürfen nicht verwendet werden

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Submitted by ras on 2007-08-16 07:25 Medien
Jeder benutzt die Marke, doch die Nutzungsbedingungen verbieten es. Ohne schriftliche Vereinbarung mit Google dürfte ich weder einen Google Kalender verlinken noch ein Suchergebnis publizieren. Mehr dazu in diesem Blogbeitrag.

In den " Allgemeinen Nutzungsbedingungen" zur Einrichtung eines Google Kontos heisst es: "Soweit nicht anderweitig mit Google schriftlich vereinbart, geben Ihnen die Vertragsbedingungen nicht das Recht, Googles Markennamen, Marken, Dienstleistungsmarken, Logos, Domain-Namen und andere charakteristische Google-Zeichen zu nutzen."

Praktisch bedeutet dies, dass ich einen Google e-mail Account nicht als Teil meiner Geschäftsadresse führen darf oder einen Google Kalender nicht in meine Webseite einbinden kann. Diese Einschränkung gibt Google das Recht, solche üblichen und von Google propagierten Nutzungen jederzeit zu untersagen und auch Schadenersatz zu fordern.

Damit reiht sich die beliebte Internetmarke in den Chor der amerikanischen Rechteinhaber, welcher eine Marke einerseits aggressiv vermarktet, andererseits jederzeit Nutzungen seiner Marke widerrufen kann. Dies bedeutet Rechtsunsicherheit für alle, die die Marke Google in privaten und kommerziellen Zusammenhängen nutzen.

Interessant wird die Debatte unter dem Gesichtspunkt des Allgemeingutes. Nachdem das "Googeln" bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist, verlischt der Anspruch auf Schutzwürdigkeit. Sobald es hierzu ein erstes gerichtliches Urteil gibt, fällt die Markenpolitik wie ein Kartenhaus in sich zusammen, zumindest was im Zusammenhang mit Suchanfragen im Internet steht.

Google ist ein Unternehmen

Posted by Anonymous User at 2007-10-11 08:22
"....Damit reiht sich die beliebte Internetmarke in den Chor der amerikanischen Rechteinhaber, welcher eine Marke einerseits aggressiv vermarktet, andererseits jederzeit Nutzungen seiner Marke widerrufen kann. Dies bedeutet Rechtsunsicherheit für alle, die die Marke Google in privaten und kommerziellen Zusammenhängen nutzen."

Ich denke nicht, dass Sie ein Problem mit Google bekommen wenn sie Gmail oder andere Produkte privat nutzen. Google hat natürlich ein Interesse daran hat was Sie kommerziellen mit Google-Produkten machen. Dies ist doch völlig legitim und auch Sie selbst würden vom Kuchen mitnaschen wollen oder arbeiten sie gratis? Als Aktionär von Google wünsche ich mir sogar solch ein Vorgehen und dies ist in der Brache auch völlig state of the art!

"...Interessant wird die Debatte unter dem Gesichtspunkt des Allgemeingutes. Nachdem das "Googeln" bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist, verlischt der Anspruch auf Schutzwürdigkeit. Sobald es hierzu ein erstes gerichtliches Urteil gibt, fällt die Markenpolitik wie ein Kartenhaus in sich zusammen, zumindest was im Zusammenhang mit Suchanfragen im Internet steht."

"googeln" ist meines Wissens nach keine eingetragene Marke und würde auch sicher nicht von Google eingeklagt werden. Hingegen würde das verwenden von Logos udgl. sicherlich auch von anderen Firmen (Coca-Cola, Pepsi, ...) gerichtlich geklärt werden. Vgl. dazu Kino Oscar in Feldkirch.

Vielleicht sollten wir damit aufhören Google als liebe und freundliche Gesellschaft zu betrachten. Google ist eine Firma eine AG und dabei geht es um Geld, Macht und Wachstum. Ich denke Google handelt eigentlich wie jedes andere Unternehmen dieser Brache nur teilweise "kreativer" und nicht immer so streng.

mfg
m