Verborgen im Netz unterwegs mit OpenVPN oder Proxy

Werden unsere Kinder nicht mehr wissen, was eine Privatsphäre ist?

Das Schweizer Start-Up VPNbook bietet einen gratis Service, um sich im Netz frei bewegen zu können. Mit derem Web Proxy kann schnell eine Seite angesteuert werden, ohne die eigene Internetadresse bekannt zu geben. Dauerhafter und für alle Situationen gewappnet ist man mit einem OpenVPN Dienst, den VPNbook zum Beispiel auf Servern in Rumänien anbietet. OpeNVPN funktioniert praktisch mit jedem Endgerät. Die Konfiguration ist einige Minuten Aufwand; aus Sicherheitsgründen wird bei VPNbook alle paar Wochen das Passwort geändert.

Das Geschäftsmodell von VPNbook basiert auf Werbung auf deren Webseite, Spenden und dem Anbieten von VPN Diensten für Unternehmen.

Ein ähnlicher Dienst ist FreeVPN.me mit einem Büro in Malta. Unklar bleibt bei beiden Dienstanbietern jedoch, wer sich tatsächlich dahinter verbirgt und was im Falle eines Missbrauchs passiert. Oder sind diese Services am Ende des Tages nichts anderes als Honigtöpfe und lauscht am Ende ein Geheimdienst erst recht mit? Persönlich glaube ich dies nicht, doch wäre es überlegenswert, eventuell selbst so einen Dienst etwa mit der ALLMENDA aufzubauen oder zumindest genauere Recherchen anzustellen.

Auch Edward Snoden weist in seiner Weihnachtsansprache 2013 darauf hin, dass es für das persönliche Wachstum wichtig ist, einen privaten Raum zu haben, auch im Internet. Schaffen und nutzen wir die technischen Möglichkeiten dazu.

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