Social Media Strategie

Schritte zur Implementierung von Social Media in die Kommunikation
Social Media ergänzt die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern. Egal ob Industriebetrieb, Hochschule, Band oder Beraterin: wer im Netz erzählt, was passiert, bekommt Aufmerksamkeit, Feedback und Engagement zurück.

Einfach nur dabei sein wollen ist zu wenig. Social Media machen Arbeit, denn die dahinterliegenden Prozesse sind anders als bei eindimensionalen Verlautbarungen über Pressemitteilungen oder die Homepage. Damit der Einstieg und der Betrieb in Facebook, Twitter & Co klappen, sollte eine Strategie ausgearbeitet werden. Hier skizzieren wir die wichtigsten Schritte dazu.

  • Zielgruppe festlegen: Wer soll primär mit Social Media erreicht und bedient werden?
  • Kommunikationsziele formulieren (in grösseren Organisationen gemeinsam mit der PR Abteilung). Wie soll das Unternehmen nach aussen präsentiert werden?
  • Nebenziele und Chancen formulieren. Zum Beispiel jene für das Marketing: Wir wollen bei der Einführung eines Angebotes auf dem Markt potenzielle Kunden aktiv einbinden, um das Serviceangebot mitzugestalten.
  • Ressourcen und Verantwortlichkeiten klären. Hierbei auf rasche Reaktionsfähigkeit achten.
  • Sprachregelungen und Bildsprache für Social Media aus dem Corporate Image ableiten. Falls ein CI nicht zur Verfügung steht, dann die Vorgaben für die zu verwendende Sprache aus den zentralen Werten der Unternehmung ableiten (z.B. wertschätzend, kooperativ, neugierig, agil, etc).
  • Social Media Einstiegsphase planen: Test von Social Media Plattformen, Erhebung unter Mitarbeitern und Partnern, wer welche Social Media schon in welchem Ausmass nutzt, mit diesen sich über Erfahrungen und Erwartungen austauschen, sich zunächst privat "frienden".
  • Implementierung: Auswahl geeigneter Plattform, Abklärung technischer Details, Einrichtung einer Firmenpage / Accounts.
  • Testbetrieb mit vertrauten Mitarbeitern und Partnern, Vorbereitung von Content.
  • Öffnung für die Zielgruppe, regelmässige Generierung von relevantem Content auf den gewählten Social Media Kanälen.
  • Guidelines erarbeiten und Beteiligten kommunizieren.
  • Geduld, bis sich Leute für die Page oder einen Channel interessieren, aktive Bespielung, eventuell Incentives anbieten.
  • Bewertung nach angemessener Laufzeit: Anzahl der Followers, Postings, Retweets, etc.
  • Controlling nach einiger Laufzeit: Rückmeldung an PR und Markteingabteilung und Entscheidung über Verlängerung / Optimierung / Einstellung des Engagements mit Social Media.
Weiterführende Links:

 

Umfeld: 

Kommentare

Kommentar via Facebook von A. Abbrederis

lieber roland, da ich mich gerade sehr intensiv damit beschäftige, ein kommentar dazu: 1. grundsätzlich stimme ich dir zu, gleichzeitig empfinde ich die herangehensweise zu klassisch orientiert an den "alten" medien. 2. aus meiner erfahrung... gehört die strategische ausrichtung in die geschäftsleitung, sm verlangt das zusammenspiel von marketing, vertrieb, kommunikation und betrifft viele bereiche eines unternehmens und meiner 3. punkt, der sich auf den 1. bezieht: die "reaktion" der community, der aspekt des "nicht kontrollierbaren" ist die bedeutendste größe, negativ wie positiv.

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