Label Commons Public License

Nun ist es soweit: Nach mehreren Jahren Vorbereitung habe ich die Gelegenheit, ein Konzept für die Absicherung von Bezeichnungen vor Kommerzialisierungstendenzen einem Fachpublikum zu präsentieren. Die Labels Commons Public License soll jenes für Labels, Marken und Bezeichnungen leisten, was Creative Commons für Werke macht. Da es nicht nur um Urheberrecht geht, ist die Regelung etwas komplexer, da es bei Marken und Bezeichnungen keinen automatischen Schutz gibt. Mit der öffentlichen Postulation ist zunächst ein Signal gesetzt, dem weitere Schritte folgen können, etwa die Eintragung in ein Markenregister.

Wer einen Begriff schützen möchte, kann auch festlegen wofür. Die Lizenz lässt hier die Definition von Nutzungsszenarien zu. Eine Watchdog Organisation darf sie schützen und im Ernstfall auch Verstösse abmahnen oder ahnden, mit allen Mitteln unseres Rechtssystems.

Anlass ist der Prozess, eine gute Bezeichnung für Aktivitäten für Nachhaltigkeit zu entwerfen, der auch international funktioniert und den üblichen Kriterien einer professionellen Markenbildung entspricht. Weshalb dies notwendig ist erläutere ich in einem früheren Blogbeitrag. Nun habe ich für #fairmove eine vorläufige Webseite geschnitzt und einen Instagram und Twitter Account übertragen. Diese sollen als Beispiel dienen, ob ein Schutz möglich und sinnvoll ist.

Die Präsentation findet am Montag den 9.9.2019 von 10-13 Uhr beim Ars Electronica Festival in Linz (Postcity, Campus Area, Raum 261) statt. In der Diskussion werden wir unter anderem der Frage nachgehen: 99 Unternehmen haben den Begriff oder ein Logo "Vegan" bereits als Marke eingetragen. Dürfen wir ihn dennoch nutzen? Feedback willkommen!

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