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7 Wünsche zu den ORF Radio Journalen

Ich höre regelmässig Ö1 Journale: um 7 das Morgenjournal, manchmal noch um 8 auch wenn ein gutes Interview kommt, und um 12 oder 18 Uhr beim Kochen. So bin ich top informiert und die Beiträge sind abwechslungsreich und gut gestaltet. Doch mir fällt auf, dass sich einige spezielle Sprachgewohnheiten im ORF Journal - Team eingeschlichen haben. Und bei manchen Beiträgen fehlt mir der Blick über den Tellerrand. Hier meine Wunschliste.

Commons Culture Vortrag

Gestern zum ersten mal eine ganze Vorlesung remote gehalten. Bettina Bruder von der Uni Osnabrück hatte mich eingeladen, über meine Erfahrungen mit Open Source in einer Ringvorlesung vor Lehramtsstudierenden zu sprechen. Geworden ist daraus ein Einblick in die Kultur der Commons. Hier ist der Inhalt der Vorlesung mit allen Links dazu. Gerne ergänzen!

Angewandte Technologien für die Video - Fernvorlesung waren:

Seminarraum der Zukunft

Beim Ars Electronica Festival 2019 haben 13 Design - Hochschulen beim Ars Electronica Festival einen Seminar - Raum der Zukunft gebaut und bespielt.

Die Workshops kamen ohne Tische und Stühle aus, stattdessen gab es viele Polster und Hocker aus Karton. Bei Bedarf verwendeten wir 60cm breite Bretter auf Staukisten um darauf mit Papier oder Laptop arbeiten zu können.

Ich durfte in diesem Raum mehrere Fishbowl Diskussionen moderieren und zwei Workshops leiten, hier das ambitionierte Programm.

Label Commons Public License

Nun ist es soweit: Nach mehreren Jahren Vorbereitung habe ich die Gelegenheit, ein Konzept für die Absicherung von Bezeichnungen vor Kommerzialisierungstendenzen einem Fachpublikum zu präsentieren. Die Labels Commons Public License soll jenes für Labels, Marken und Bezeichnungen leisten, was Creative Commons für Werke macht. Da es nicht nur um Urheberrecht geht, ist die Regelung etwas komplexer, da es bei Marken und Bezeichnungen keinen automatischen Schutz gibt.

Vokabular für das Gemeinsame Tun

Mehrere Jahre lang haben Silke Helfrich und David Bollier Commons - Initiativen besucht und versucht herauszufinden, nach welchem Muster diese funktionieren. Dabei sind sie auf ein deskriptorisches Vakuum gestossen: ihnen fehlten die Begriffe, zu beschreiben, was uns antreibt, etwas gemeinsam zu leisten. Die Ontologie des Kapitalismus kennt vor allem die Marktlogik und vermag allenfalls Chancen oder Marktversagen zu beschreiben, mit Gewinnaussichten für jene, die investieren. Doch Commoning funktioniert ganz anders: Menschen engagieren sich für ein gemeinsames Ziel und kümmern sich gleichzeitig um die Ressourcen.

Agile Organisationsmodelle

In der Lehrveranstaltung "Project Management of Design Processes" an der FH Vorarlberg zeige ich, wie Kreativprojekte umgesetzt werden können. Neben der altbewährten "Waterfall Method", die zum Beispiel noch in der Filmproduktion eine relevante Rolle spielt, üben die Studierenden Scrum an einem realen Projekt, das zum Ende des Semsesters aufgeführt wird. Das Motto war 2018 "Identiy", 2019 geht es um unseren Umgang mit Technik.

Schi mit Fahrrad transportieren

Nachdem ich immer wieder mal gefragt werde, welche spezielle Vorrichtung ich mir gebaut habe, hier die Antwort: Es geht ganz einfach mit einem langen Racktime Korb. Die Schi lassen sich mit der Bindung mit den Korbhenkeln einklemmen und die Schischuhe haben auch noch Platz. Mit einem Expander kann man die Schi noch stabilisieren, aber den braucht's nicht wirklich.

Geschirrspüler repariert

Der 15 Jahre alte Privileg ProComfort 80520 liess Wasser unter sich. Das heisst, er hat mit der Fehlermeldung 30 bei jedem Spülgang irgenwann auf Dauerabpumpen geschalten. Die Bodenwanne war vollgelaufen und ein Pegelsensor hatte angeschlagen.

Wir liessen zweimal einen Techniker kommen, einer hat die Abwasserpumpe getauscht, hat aber nichts gebracht. Ausser Spesen nichts gewesen, sie rieten uns, einen neuen Geschirrspüler zu kaufen. Doch wir bauten zuerst ein Provisorium und schauten dann nochmal genauer nach.

Peter und Paula

Der Architekt und Künstler Angeolo Roventa stellte zur Handwerk+Form Ausstellung im Oktober 2018 in Andelsbuch neben den Kirchturm einen zweiten Turm aus Baumstämmen. Der neue, vorübergehend errichtete Turm, soll ein deutliches Zeichen für die Gleichstellung zwischen Mann und Frau bilden. Peter und Paula bekommen ein Symbol.

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