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Nie mehr Skypen

Ja, Skype war mal cool. Bei fairkom habe ich in den letzten Jahren eine Alternative mit der Open Source Software Jitsi Meet aufgebaut. Die heisst dort fairmeeting und scheint der einzige datenschutzkonforme Messenger im deutschsprachigen Raum zu sein, wir werden mit Anfragen gerade überhäuft und ich mache manchmal Nachtschichten um weitere Videobridges zu installieren.

Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln

Fallzahlen und Prognosen weisen eine mangelnde statistische Grundlage auf

Die Corona Krise beschäftigt alle. Auch Simulationsforscher, die Prognosen anstellen. Sie versuchen herauszufinden, unter welchen Bedingungen sich eine exponentielle Entwicklung eindämmen lässt. Doch die Datenlage ist derart dürftig und verzerrt, dass die Prognosen mehr einem Blick in die gläserne Kugel gleichen denn einem soliden statistischen Modell.

Sabbatical

Mit 55 kommt man in ein Zwischenalter: Es ist mehr als ein halbes Jahrhundert, die ich auf dieser Erde verweile, aber es sind gefühlt noch lange bis sechzig. Ich zähle also jetzt zu den reiferen Semestern, noch mit Elan, aber auch mit Ablaufdatum, zumindest was das Arbeitsleben angeht. Dieses soll noch zehn Jahre dauern, mit meinen vielen Interessen vielleicht auch etwas länger, sofern die Gesundheit mitspielt.

Smartphone Backup ohne root mit adb

Es gibt verschiedene Situationen, mal ein Backup aller Apps durchzuführen. Insbesondere wer ein Google-freies Betriebssystem wie LineageOS aufspielen möchte, wird froh sein nicht wieder alle Apps neu installieren zu müssen. Die meisten Backup-Apps sichern nur Daten. Doch Kalender und Adressen sowie Fotos habe ich jedoch ohnehin in der faircloud.

7 Wünsche zu den ORF Radio Journalen

Ich höre regelmässig Ö1 Journale: um 7 das Morgenjournal, manchmal noch um 8 auch wenn ein gutes Interview kommt, und um 12 oder 18 Uhr beim Kochen. So bin ich top informiert und die Beiträge sind abwechslungsreich und gut gestaltet. Doch mir fällt auf, dass sich einige spezielle Sprachgewohnheiten im ORF Journal - Team eingeschlichen haben. Und bei manchen Beiträgen fehlt mir der Blick über den Tellerrand. Hier meine Wunschliste.

Commons Culture Vortrag

Gestern zum ersten mal eine ganze Vorlesung remote gehalten. Bettina Bruder von der Uni Osnabrück hatte mich eingeladen, über meine Erfahrungen mit Open Source in einer Ringvorlesung vor Lehramtsstudierenden zu sprechen. Geworden ist daraus ein Einblick in die Kultur der Commons. Hier ist der Inhalt der Vorlesung mit allen Links dazu. Gerne ergänzen!

Angewandte Technologien für die Video - Fernvorlesung waren:

Seminarraum der Zukunft

Beim Ars Electronica Festival 2019 haben 13 Design - Hochschulen beim Ars Electronica Festival einen Seminar - Raum der Zukunft gebaut und bespielt.

Die Workshops kamen ohne Tische und Stühle aus, stattdessen gab es viele Polster und Hocker aus Karton. Bei Bedarf verwendeten wir 60cm breite Bretter auf Staukisten um darauf mit Papier oder Laptop arbeiten zu können.

Ich durfte in diesem Raum mehrere Fishbowl Diskussionen moderieren und zwei Workshops leiten, hier das ambitionierte Programm.

Label Commons Public License

Nun ist es soweit: Nach mehreren Jahren Vorbereitung habe ich die Gelegenheit, ein Konzept für die Absicherung von Bezeichnungen vor Kommerzialisierungstendenzen einem Fachpublikum zu präsentieren. Die Labels Commons Public License soll jenes für Labels, Marken und Bezeichnungen leisten, was Creative Commons für Werke macht. Da es nicht nur um Urheberrecht geht, ist die Regelung etwas komplexer, da es bei Marken und Bezeichnungen keinen automatischen Schutz gibt.

Vokabular für das Gemeinsame Tun

Mehrere Jahre lang haben Silke Helfrich und David Bollier Commons - Initiativen besucht und versucht herauszufinden, nach welchem Muster diese funktionieren. Dabei sind sie auf ein deskriptorisches Vakuum gestossen: ihnen fehlten die Begriffe, zu beschreiben, was uns antreibt, etwas gemeinsam zu leisten. Die Ontologie des Kapitalismus kennt vor allem die Marktlogik und vermag allenfalls Chancen oder Marktversagen zu beschreiben, mit Gewinnaussichten für jene, die investieren. Doch Commoning funktioniert ganz anders: Menschen engagieren sich für ein gemeinsames Ziel und kümmern sich gleichzeitig um die Ressourcen.

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