Erfahrungen mit Online Unterricht

An der FH Vorarlberg wurde MS Teams als Werkzeug ausgewält, um den Online Unterricht zu Corona zeiten und wohl auch darüber hinaus zu organisieren. Hier sind meine gemischten Erfahrungen:

 

  • Verbindungsprobleme bei Studierenden
  • hohe CPU Last am Laptop (im MS Teams eingebaute Skype Technologie fungiert bekannterweise  auch als Videobrücke für ganz andere TN)
  • nur maximal 4 Videostreams sichtbar
  • quäkende Stimmen
  • Abspielen von Videos ohne Ton
  • unklar welcher Termin jetzt gilt (MS Teams Termine teilweise ungleich Stuindenplan, ungleich Outlook, Synchronisation mit Smartphone passte nicht mehr)
  • keine Breakout Rooms möglich
  • sehr eingeschränkte Emojis
  • Vorbereitung und Kommunikation rund um Online Meetings aufwändiger als Präsenzunterricht in Hörsaal
  • unklar, ob Studierende überhaupt zuhören
  • schwieriger, emotionale Bindung und Empathie aufzubauen, was eine wichtige Grundlage ist für gemeinsame Lernerfolge

Was mir bei MS Teams abging sind Breakout Rooms bei Konferenzen (wie das BigBlueButton etwa macht), eine gute Audio / Video Qualität bei der Übertragung und die Möglichkeit den Studierenden die Vielfalt der Konferenzsysteme und Onlinetools zu zeigen (denn jedes hat Vor- und Nachteile).  Dies ist bei einem Medienstudiengang essentiell und wäre Teil des Curriculums und wäre mir natürlich ein besonderes Anliegen. So dienen die Hochschulen wieder einmal dem Microsoft Konzern als vorgelagerte Schulungsstätte für ihre Produkte, die dann freilich auch beruflich bevorzugt werden, weil man sie schon kennt.

Einen Überblick zu Videokonferenzsystemen habe ich im fairkom Blog zusammengestellt.

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