Unterricht per Video

Gerne teile ich hier meine Erfahrungen mit dem Open Source Werkzeug fairmeeting basierend auf Jitsi Meet, um aus Distanz zu unterrichten, Vorlesungen zu machen oder mit Studierenden Übungen durchzuführen. Mit der Corona Pandemie werden wir gezwungen, neue Technologien des Austausches zu nutzen.

Auf fairmeeting.net lässt sich einfach ein virtueller Raum einrichten, habe einen solchen heute für das 4. Semestern InterMedia gemacht und den Studierenden die URL per E-Mail zukommen lassen. Sie reden heute wenig und bevorzugen darin mit mir zu chatten. Heute geht es um das Kennenlernen und Onboarding der Projektmanagementwerkzeuge ProjectLibre (Waterfall - Methode) und Wekan (Scrum - Methode). Ich kann Screens oder ein Youtube Video mit ihnen teilen. Anbei ein Screenshot von der Projekt-Management Übung.

Es ist für die Videokonferenz keine Softwareinstallation nötig, am besten geht der Firefox oder Chrome Browser. Bei jedem Videokonferenzsystem empfiehlt sich, ein Headset zu verwenden und mit LAN Kabel zu arbeiten (das WLAN an der FH Vorarlberg ist nicht in jedem Raum für Video geeignet). Es gibt auch eine Jitsi Meet App für Android und iOS, auf F-Droid gratis (als Server dann fairmeeting.net einstellen, der Demo - Server meet.jit.si ist häufig überlastet).

fairmeeting schaltet ab 6 Teilnehmer automatisch neu hinzukommende auf nur Audio und ab 10 sind diese gemutet. Das lässt sich alles auch pro Raum einstellen. Wer den Raum öffnet ist Moderator*in. Bei Geheimnissen lässt sich auch ein Passwort vereinbaren. Praktisch ist auch der eingebaute Chat und das Etherpad, auf dem man gemeinsam ein Protokoll festhalten kann. Siehe hierzu auch ein früherer Bericht von mir in diesem Blog zu einer Fern - Vorlesung.

Betrieben wird fairmeeting von der fairkom Gesellschaft, in diesem Verein bin ich mit im Vorstand. Ich habe das Setup mitentwickelt, unter anderem auch die Handhabung von spezielen Routern mit Fallback auf https, falls UDP Pakete nicht durch die Firewall gelassen werden.

Die Nutzung ist fair use für Private und Initiativen mit Pay What You Can Option. Unternehmen sollen ein fairmeeting small Paket bestellen (€ 29.- pro Monat) und für Schulen und Unis gibt es ein fairapps edu Paket (€ 69.- pro Semester pro Lehrveranstaltung oder Klasse). So soll der Betrieb der Server und die Entwicklung weiterer Features finanziert werden.

Zahlreiche Initiativen und Unternehmen verwenden fairmeeting regelmässig. Allfällige Wünsche oder Probleme kann man hier berichten (mit Angabe des Browsers und genauem Zeitpunkt) oder sich zu den Erfahrungen im fairapps Chat Forum austauschen.

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