Das Prekariat in der Kreativwirtschaft

Die Zeitschrift "Kulturrisse" [1] nähert sich in ihrer Dezemberausgabe 2006 aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Prekariat in den Cultural Industries. Ich habe diese zusammengefasst und mit Vorschlägen ergänzt.

In Deutschland sind mittlerweile mehr als ein Drittel der Arbeitsverhältnisse nicht standardisiert (p 9); 46% empfinden ihr Leben als "ständigen Kampf" (p 8). Prekäre Arbeitsverhältnisse sind kennzeichnend für Tätigkeiten in der Kreativwirtschaft.

Klimaschutzbeauftragte gesetzlich verankern

Wo der Markt versagt, muss reguliert werden. Hier ein Vorschlag, wie Betriebe umweltfreundlicher werden und dabei Prestige für Mitarbeiter und Kunden gewinnen.

Ein Klimaschutzbeauftragter sollte für Betriebe ab 50 MitarbeiterInnen oder für Kommunen verpflichtend sein.

Ihm/ihr würde die Verantwortung zuteil werden, Klimaschutzmassnahmen anzuregen und zu koordinieren. Dazu gehören:
_ Erstellung einer Energiebilanz im Betrieb / in der Gemeinde

Kultur als Standort- und Wirtschaftsfaktor

Der Kulturbereich trägt 2,6 % zum BIP der EU bei und beschäftigt mindestens 5,8 Millionen Europäer.

Schon wieder werden Kultur, Kunst und Kreativwirtschaft in einen Topf geworfen. In einer am 13. November 2006 den EU-Kulturministern vorgelegten Studie weist die Europäische Kommission die Bedeutung des Kultursektors für die EU-Wirtschaft nach und hebt sein Potenzial für die zukünftige Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen hervor.

L 200: Kurze Straße, hohe Kosten

So lautete der Titel eines Kurzberichts im "Standard" vom 11./12. November 2006. Die Straße von einer Länge von 8,8 km (davon 3,3 km Tunnel) kostet statt der geplanten 46 Millionen Euro voraussichtlich 130 Millionen Euro. Warum dieses Projekt aus dem Jahr 1989 überhaupt realisiert wird, wem es nützt (immerhin ist die Straße eine Verbindung zwischen Medienhaus und A 14) und ob es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, soll hier gar nicht Thema sein.

Herbstferien in Kampanien

Ende Oktober mit der Eisenbahn in den Süden fahren und nochmal Sonne tanken und im Meer baden.

Die Region Kampanien liegt südlich von Neapel und lebt vom Inlandstourismus und der Landwirtschaft. Etwas südlich der Touristenzentren Capri, Ischia oder der Amalfiküste liegen die Städtchen Agropoli und Castellabate, beide mit griechischen bzw sarazenischen Ortskernen.

Radwegebeschilderung fehlt

 
Sonntagsausflug über den Bregenzerwald. Fazit: eine nicht besonders radfahrerfreundliche Region. Mehr dazu in diesem Blog.

Schon beim Anstieg von Dornbirn auf die Kobelalpe kommt ein mulmiges Gefühl auf. Weshalb fahren in diesem Naturreservat Autokolonnen hoch? Atemberaubend nicht nur die Landschaft, sondern auch die Luft, die einem wegbleibt, vor Staub und Abgasen. Offenbar gibt es für diese Strecke keinerlei Verkehrsbeschränkung - dabei wäre die Gegend leicht mit dem Ebnit-Bus erreichbar.

The Take

Selbstorganisation unterstützen. Das ist das Credo der Globalisierungskritikerin Naomi Klein, als sie die wirtschaftliche Situation in Lateinamerika filmisch dokumentiert. Lesen Sie mehr dazu ...

The Take ist ein spannender Film über Arbeiter in Argentinien, die stillgelegte Fabriken zurückerobern. Sie gründen eine Kooperative und versuchen mit Lobbying, das Enteignungsverfahren durchzusetzen. Schliesslich gelingt es, und die Genossenschaft wird ein Zulieferer einer lokalen Traktorenfabrik.

E-mail Etiquette

E-mails haben sich in der internen und externen Kommunikation zu einem wichtigen Medium entwickelt. Lesen Sie hier mehr zu do's und dont's dieses neuen Literaturgenres.

0. Gewissheit. Nicht jede e-mail kommt an. Auch Spam- und Virenfilter irren manchmal, somit sind e-mails keine zuverlässige Zustellvariante mehr. Wer Gewissheit haben will, dass seine/ihre e-mail auch gelesen worden ist, sollte explizit eine Empfangsbestätigung anfordern.

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